Malaysia

2 Wochen AirBnB Kuala Lumpur – Faul sein ist wunderschön… ♪♫ –

Mona mit Pippi Langstrumpf-Zöpfen beim Lesen

Faul sein im BSP21 Wohnkomplex Kuala Lumpur
Faul sein ist wunderschön, denn die Arbeit hat doch Zeit.

Wenn die Sonne scheint und die Blumen blühn,
ist die Welt so schön und weit.
Faul sein ist wunderschön, liebe Mutter glaub’ es mir.
Wenn ich wiederkomm’, will ich fleißig sein,
ja das versprech’ ich Dir.

♪♫•* ̈*•. ̧ ̧❤ ̧ ̧.•* ̈*•♫♪

Wie der Titel und das Lied schon vermuten lassen, liegen wir gerade auf der faulen Haut – zumindest was das Reisen angeht. Nach Georgetown und den Cameron Highlands haben wir uns nämlich erstmal für eine ganze Woche eine AirBnB-Unterkunft im BSP21-Wohnkomplex in der Nähe von Kuala Lumpur gebucht… und zwar eine ziemlich exquisite Unterunft!

Das Wohnen der Zukunft? AirBnB Kuala Lumpur

Für 7€ pro Nacht (dank Wochen- & Saisonrabatt) haben wir ein Zimmer mit Gemeinschaftsbad, Waschraum und Küche in einem großen Apartment bekommen. Das besondere ist dabei allerdings nicht das Apartment, das groß, hell, modern und sauber ist, sondern die gesamte Anlage. Der BSP21- Wohnkomplex nahe Kuala Lumpur besteht aus mehreren über zwölfstöckigen Hochhäusern mit vielen vielen Wohnungen. Auf Höhe des fünften Stockwerks sind alle Hochhäuser miteinander verbunden. Außerdem sind auf dieser Ebene diverse Einrichtungen, die alle Anwohner kostenlos nutzen dürfen.

Zu diesen Einrichtungen zählen ein riesiger Pool (sogar mit 50m-Bahnen), ein Fitnessraum, eine Dampfsauna, Yoga-, Meditations- und Tai Chi-Räume, Basketball- & Fußballplätze, diverse Outdoor-Fitness-Geräte, eine 100m-Sprint-Bahn, eine Jogging-Bahn, brandneue, große Spielplätze, Grillplätze und vieles mehr. Als wir an unserem ersten Tag hier all das erkunden, sind wir sprachlos. Die ganze Anlage kommt uns vor wie das Wohnen der Zukunft!

Wir nutzen das Angebot dann auch gerne aus. Jeden Tag schwimmen wir in dem Pool und gehen etwa jeden zweiten Tag in den Fitnessraum. Da der Pool unter der Woche von den anderen Anwohnern nur sehr wenig benutzt wird, sind wir meistens ganz allein darin und fühlen uns wie Superreiche in ihrem Privatpool. 😎

Mittagessen beim Inder: Marcel mit riesiger Portion Reis vor sich.
Hier lässt es sich leben… 🙂

Wir sind so begeistert, dass wir unseren Aufenthalt hier direkt um eine Woche verlängern. Dadurch können wir endlich mal wieder so etwas wie eine Routine entwickeln. Das tut Körper, Geist und Portemonnaie gut.

Da Busfahrten, Tauchkurs und Anträge auf die Visa für Australien ein ziemliches Loch in unsere Reisekasse geschlagen haben, sind wir froh, hier für zwei Wochen nur geringe Tages-Ausgaben zu haben.

Trinkwasser füllen wir uns für ein paar Cent in großen Kanistern an einer Auffüll-Station auf und Mittagessen gehen wir für etwa 1,50€ pro Person beim Inder unseres Vertrauens in der Nachbarschaft. Meistens bekommen wir hier eine riesige Portion Reis mit Gemüse und Tofu vom Mittagsbuffet und bestellen uns noch einen frisch gepressten Karottensaft dazu. Lebensmittel für Frühstück / Abendbrot kaufen wir uns im Supermarkt und ansonsten brauchen wir nicht viel.

Tja und so haben wir mittlerweile schon anderthalb Wochen nur in dem BSP21-Wohnkomplex in Kuala Lumpur verbracht. Neben Sport und Essen erledigen wir noch ein paar organisatorische Dinge, die wir in den letzten Wochen nicht geschafft haben und beschäftigen uns mit den Themen, die uns interessieren.

Für Marcel sind das gerade verschiedene Investment-Strategien und für mich PCs / Programmieren lernen und Physik-Videos schauen (ja, ich weiß, voll nerdig 😅). Zwischendurch hatte ich sogar mal ein bisschen zu viel des Guten am Betriebssytem meines PCs rumgefummelt und ihn dadurch komplett lahm gelegt.

Marcel hat schon Witze über “Superhackerin Mona” gemacht – “Sie kann sich sogar selber hacken”. 😀 Nach einem Tag Verzweiflung und intensiven Bastelns habe ich meinen PC dann aber noch wieder in den Griff bekommen. Gott sei Dank, sonst hätten wir euch jetzt nicht mehr schreiben können!

Ausflug nach Kuala Lumpur – Osho Meditation & Petronas-Zwillingstürme

Am Wochenende hat uns dann aber doch noch die Neugierde gepackt. Am Sonntag sind wir zum ersten Mal in die Innenstadt Kuala Lumpurs hinein gefahren. Hier haben wir vormittags bei einer “Osho Meditation” mitgemacht. Die Meditation war ein einzigartiges Erlebnis, aber leider lassen sich die Erfahrungen dabei aber nur schwer in Worte fassen. Im Groben ging es darum, den bewussten Verstand zu “erschöpfen”, damit verdrängte Emotionen zum Vorschein kommen und losgelassen werden können. Klingt vielleicht etwas esoterisch, war aber wirklich sehr interessant und befreiend.

“Sei realistisch. Plane ein Wunder.” – Osho

Nach der Meditation schenkte mir der Meditations-Leiter ein Buch und lud uns zum vegetarischen Essen ein. Er war wirklich super freundlich und hat uns anschließend sogar noch zu den Batu-Caves, einer der Top-Sehenswürdigkeiten Kuala Lumpurs, gefahren. Wenn das mal nicht ein kleines Wunder war… ^_^

Bei den Batu-Caves in Kuala Lumpur handelt es sich um Kalksteinhöhlen (malaiisch batu = Stein), in denen sich mehrere Hindu-Statuen und Schreine befinden. Um in die größte der Höhlen hinein zu kommen, muss man 272 bunte Treppenstufe hinauf steigen. Geht man in die Höhle hinein, ist sie am Ende nicht dunkel, sondern es fällt Tageslicht durch eine gigantische Öffnung in der Höhlendecke.

In diesem Bereich tummeln sich eine Menge lustiger Vögel. In Pfützen badende Tauben, Tauben, die sich für Fledermäuse halten (die schlafen und flattern nämlich an der Höhlendecke herum) und kämpfende Hähne (wie sind die hierher gekommen?)…  🐓 Obwohl die Höhle selber und die lustigen Tieren darin wirklich sehenswert sind, kostet sie nicht mal Eintritt!

Nach den Batu-Caves schauen wir uns noch kurz die Petronas-Zwillingstürme mit Umgebung an und machen uns dann wieder auf den Rückweg. Wir vermissen unseren Pool und die Bequemlichkeit der Unterkunft. Die nächsten Tage werden wir wohl wieder hier bleiben und uns von den vielen Strapazen des Sightseeings entspannen. 😅😄

Wir melden uns auf jeden Fall nochmal vor dem Vipassana, auch wenn es bis dahin vermutlich nicht mehr allzu viel Neues zu berichten gibt. Bis dahin also viele liebe, entspannte Grüße aus Malaysia! 💙

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