Nepal

Ankunft in Nepal

"Welcome to the land of Lord Buddha" Statue am Flughafen in Kathmandu

Welcome to the land of Lord Buddha”

Unsere ersten Tage in Nepal sind vor allem eines: erlebnisreich! Wir sind zwar erst seit vier Tagen hier, doch es kommt uns schon so vor wie mindestens zwei Wochen.

Nach unserer Ankunft am Flughafen in Kathmandu wurden wir von Marc-André abgeholt und zu unserer Unterunft gebracht.

Eine Schweizer Bäckerei in Nepals Hauptstadt Kathmandu

Marc-André ist ein Jurist aus der Schweiz und unterstützt eine Bäckerei in Kathmandu.

In den letzten zwei Monaten hat er zusammen mit Conny, einer Bäcker- und Konditormeisterin ebenfalls aus der Schweiz, schon Enormes geleistet, um die vorher wirtschaftlich marode Bäckerei in ein hübsches Café mit guter Auftragslage umzuwandeln. So können die Arbeitsplätze für die hier beschäftigten, noch sehr jungen Bäcker und Auszubildenden gesichert werden.

Direkt am Morgen nach unserer Ankunft ging es für uns mit der Arbeit in der Bäckerei los. Wobei “Arbeit” eigentlich das falsche Wort ist. Alle hier sind sehr nett und besonders ich, als kompletter Bäckerei-Neuling, lerne eine Menge Neues.

Während Conny uns zeigt, wie man super leckere Schweizer Schokolade mit Goldpuder und Pralinen mit Kaffee-Füllung macht, bringt Bishnu, der Erfahrenste unter den Bäckern hier, uns alle anderen Rezepte der Backstube bei. Gutes deutsches Brot steht zwar nicht auf dem Backplan, dafür aber (Schoko-)Croissants, Muffins, Doughnuts, Kekse und Toastbrot.

Da Conny und Marc heute zurück in die Schweiz fliegen, wird Marcel Connys Tätigkeit als Fachkraft in der Backstube übernehmen und den großteils noch sehr unerfahrenen Bäckern der Bäckerei unter die Arme greifen. Außerdem werden wir von einem frisch eingestellten Manager unterstützt, um die Produktion der Backstube anzukurbeln.

Nepal ist… anders!

Während der Arbeit werden wir immer wieder fasziniert davon, wie man in Nepal mit einfachsten Mitteln backen, kochen und ganz generell arbeiten kann.

Als am zweiten Tag in der Backstube z.B. das Kabel der alten Digitalwaage (die einzige Waage in der ganzen Backstube) direkt am Stromstecker brach und sich nicht wieder mit Tesafilm (!) kleben ließ, wurde der Stecker einfach kurzerhand abgeschnitten und die zwei Drähte des Kabels lose in die Steckdose gesteckt. “Nepali style“, wurde uns gesagt. Für uns unvorstellbar, aber es funktionierte! 😀

Bisher haben wir die meiste Zeit auch tatsächlich in der Backstube verbracht und deshalb bis auf die Gegend um unsere Unterkunft, die Backstube und die chaotischen Straßen von Kathmandu nur wenig von der Stadt gesehen.

Zu den bisher entdeckten Highlights gehören ein Waldorf-Kindergarten in der Nähe der Backstube, ein Affe, Kühe auf der Straße, jede Menge Straßenhunde (die Marcel fleißig mit Pedigree-Hundefutter füttert) und der Blick vom GATE-College aus über Kathmandu mit den vielen kleinen und bunten Häusern.

In den nächsten Tagen werden wir aber bestimmt mehr Zeit für Sightseeing haben und können dann hoffentlich mehr von dieser faszinierenden Stadt berichten.

Viele liebe Grüße nach Hause! 🙂

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