Indien

Surfen lernen in Varkala

Strand in Varkala

Namaste! Wie geht es euch und wie ist das Wetter so in Deutschland? Heute berichten wir euch vom Surfen lernen in Varkala. Ja! Surfen! Das wollten wir schon seit langer Zeit mal ausprobieren. 🙂

Der Ort Varkala

Unsere letzten Tage in Indien verbringen wir ganz entspannt in Varkala, im Süden Indiens.

Varkala ist ein kleiner Ort mit vielen spirituellen Angeboten und Einrichtungen und mit langen Stränden. Da hier gerade Nebensaison ist, bezahlen wir für unsere Unterkunft nur 36€ für sechs Nächte.

Im Preis enthalten ist die Mitbenutzung der Küche, der Waschmaschine, des Bücherregals und des Yoga-Dachs. Den Strand erreichen wir in 15 Minuten Fußweg.

In den letzten Tagen hier hatten wir wirklich einfach mal Zeit – ohne irgendwelche To-dos oder “Vielleicht könnten wir ja noch dies und jenes machen”.

Während ich lese, schaut Marcel Filme, schläft in der Hängematte oder lässt sein Handy ins Klo fallen (Das ist kein Witz. Falls jemand noch ein altes Handy übrig hat… denkt an Marcel. Er braucht sehr wahrscheinlich ein neues). 😀

Surfen lernen in Varkala – unser erster Surf-Kurs

Wir würden uns fast schon langweilen, wenn wir nicht noch einen dreitägigen Surf-Kurs gebucht hätten. Den Surf-Lehrer haben wir durch eine Anzeige im Café “Coffee Temple” gefunden. Er ist ein cooler Typ, aber -und das erfahren wir erst einige Wochen später- er verkauft uns die Surf-Stunden auch in einer denkbar ungünstigen Saison für Anfänger

Während ich in diesen drei Tagen hauptsächlich lerne, überhaupt gegen die Wellen anzukommen und nicht zu viel Salzwasser zu schlucken, schafft es Marcel schon am zweiten Tag selber Wellen zu catchen. Immerhin schaffe ich es mit Hilfe des Surf-Lehrers aber auch, zuminest ein paar Mal auf dem Board zu stehen und das Gleichgewicht zu halten.

Das Meer ist wie eine Waschmaschine…

Ich werde damit getröstet, dass die Strömung in der Monsun-Zeit viel stärker ist und das Surfen lernen damit auch schwieriger.

Selbst Marcel, der deutlich mehr Kraft hat als ich, hat manchmal einfach keine Chance gegen die enorme Kraft der Wassermassen und wird von den Wellen zurück an den Strand gespült.

Nach zwei Stunden Kampf gegen die Wellen, gönnen wir uns an den Surf-Tagen ein leckeres Mittagessen im “Coffee Temple” und sind danach so müde, dass wir schnell zurück in die Unterkunft gehen und erstmal ein Nickerchen machen. Aller Anfang ist schwer und Surfen lernen scheint ganz besonders schwer zu sein!

Rückflug nach Deutschland

Wenn alles gut läuft, werden wir am Donnerstag wieder in Deutschland landen. Wir können kaum glauben, dass wir gerade Mal zweieinhalb Monate unterwegs waren. Auch wenn die Zeit total schnell umging, fühlt es sich rückblickend so an, als ob wir schon mindestens ein halbes Jahr lang unterwegs gewesen wären.

Die Arbeit in der Bäckerei in Kathmandu oder die Trekking-Tour liegen gefühlt schon so weit hinter uns…

Wir sind froh, dass bisher alles ohne größere Schwierigkeiten funktioniert hat und dass wir all diese Erfahrungen machen konnten. Wir freuen uns auf alles, was demnächst noch kommen wird!

Lasst uns gerne an euren Gedanken teilhaben und schreibt alles, was euch zu unseren Berichten in den Sinn kommt, in die Kommentare. ♥ Viele liebe Grüße und bis bald! ♥

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