Indonesien

Ubud – ein wunderschöner Tag auf Bali

Tag in Ubud. Marcel auf einer Riesen-Schaukel ĂŒber den Reisfeldern in Ubud.

Hallo! Wir haben mittlerweile unsere Visums-VerlĂ€ngerung beantragt und mĂŒssen noch ein paar Tage auf die BestĂ€tigung warten. Da wir keine Ausreise-Flugtickets haben, war die Beantragung zwar etwas komplizierter als im “Normalfall”, ging aber trotzdem ĂŒberraschend schnell. Wir hatten mit ewigen Wartezeiten und gigantischen BĂŒrokratie-HĂŒrden gerechnet, aber dem war glĂŒcklicherweise nicht so. 🙂

Ein Tag in Ubud – Bali!

Mona im Hocken mit zwei Affen auf dem RĂŒcken.

WĂ€hrend der Bearbeitungszeit bleiben wir in Denpasar, der Hauptstadt Balis und erkunden die Gegend. Wir verbringen einen Tag in Ubud und Umgebung. Ubud ist das (vegane) Yoga-Touristen-Paradies Balis und ist von unserer Unterkunft aus in ca. 50 Minuten Rollerfahrt zu erreichen. Unser erster Stopp in Ubud ist das “Sacred Forest Monkey Sanctuary”, ein kleiner Naturpark mit Hindutempeln und vielen Affen. 🐒

Hier können Menschen und Affen in Interaktion gehen. WĂ€hrend manche Äffchen eher schĂŒchtern und zurĂŒckhaltend sind, kommen uns andere Affen sehr nahe. Wir verbringen eine ganze Weile damit, den Affen bei ihren TĂ€tigkeiten zuzuschauen. Meistens ist das nĂ€mlich sehr amĂŒsant. 🙈 😀

Wir schauen uns noch kurz den Ubud Palace und den Saraswati-Tempel an und machen uns dann auf den Weg zu den Tegalalang Reisterassen. Zwischendurch halten wir noch in zwei wunderschönen CafĂ©s (Alchemy CafĂ© und Akasha Restaurant) und gönnen uns FrĂŒhstĂŒck und Kaffee zu Touristen-Preisen. Organisch, vegan und echt lecker – das ist mal eine nette Abwechslung zu unserem fast tĂ€glichen Standard-Essen in Asien (Bananen-Porridge bzw. Erdnussbutter-Toast morgens und Reis-GemĂŒse-Teller mittags)! 🙂

Tegalalang Reisterassen đŸŒŸ

Das satte GrĂŒn der Reisterassen ist wirklich herrlich. Auch wenn man den starken Tourismus in Ubud auch hier deutlich erkennen kann, finden wir dennoch ein paar Eckchen, die eher ruhig und verlassen sind. An einer Stelle sehen wir einen Mann im Schottenrock, der Dudelsack spielt?!

Die Musik passt mal so gar nicht zum asiatischen Flair der Reisfelder und die Situation kommt uns sehr seltsam vor, aber irgendwie trotzdem schön! SpĂ€ter stellen wir fest, dass der Mann aus der Ferne gefilmt wird… es handelt sich also vermutlich um einen Video-Dreh.

Marcel probiert noch eine der Riesen-Schaukeln ĂŒber den Reisfeldern aus, wie man sie von den Standard-Fotos der Bali-Urlauber kennt, bevor wir unser nĂ€chstes Ziel in Ubud anfahren: den Tirta Empul Wassertempel.

Tirta Empul Wassertempel

Hier kommt aus einer heiligen Quelle frisches Wasser gesprudelt, das von den Hindus zur rituellen Reinigung benutzt wird. DafĂŒr gibt es ein extra Wasserbecken mit vielen WasserlĂ€ufen auf einer Seite. Die Balinesen gehen durch das Becken voller kaltem Wasser von Wasserlauf zu Wasserlauf und waschen sich unter jedem Wasserstrahl dreimal. Danach ist man sozusagen “mit allen Wassern gewaschen” . 🙂 Als Touristen mĂŒssen wir traditionelle Kleidung anziehen und dĂŒrfen uns dann ebenfalls in dem Quellwasser waschen.

Und so geht ein Tag in Ubud zu Ende. Wir haben viel erlebt und fahren zufrieden zurĂŒck nach Denpasar. Mal sehen, was uns die nĂ€chsten Tage so erwartet und wie sich unsere Visum-AntrĂ€ge machen.

Bis zum nĂ€chsten Mal viele liebe GrĂŒĂŸe! đŸ€

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